Hossa ist kein mexikanisches Fest, sondern ein Nationalpark. Das Wetter war zwar bescheiden, aber zum Wandern ganz ok.
Die ersten Blaubeeren sind schon da und sie schmecken auch schon. 🙂 Die Finnen haben uebrigens scheinbar einen grosses Beduerfnis an Orientierung. Die gelben Wanderwegmarkierung waren an jeden zweiten Baum, also wirklich an jedem zweiten Baum.
Zwei Stunden wandern bei Nieselregen haben dann aber auch gereicht. Angesichts der Tatsache, dass das Wetter immer schlechter wurde, bin ich einfach noch ein bissel gefahren. Kuusamo war nicht wirklich huebsch. Hab dort nochmal getankt und beim Hesburger nach einem Ziel gegoogled. Bei dem schlimmen Dauerregen wollte ich auf keinen Fall irgendwo im Wald und dann evtl im Schlamm stehen. Ich hatte mir mal ein paar Sehenswuerdigkeiten im Norden von Kuusamo herausgesucht und wollte einen Camper in deren Naehe. Das sah auf der Karte auch soweit ok aus.
Was mir nicht klar war : die Baustelle an der Strasse dorthin war …. nun, sie bauen die Strasse gerade. Horror!! Und das allerbeste, ich muss da nochmal durch. Denn der Weg in die andere Richtung geht nur nach Russia. AAaaahhhhh. Von der Strasse habe ich keine Bilder, da ging mir zu sehr der Stift. Einspurige Stellen und es kommt einem ein LKW nach dem anderen entgegen. Achterbahn, rauf und runter. Schlamm, nicht ein bissel schottrig, nein, tiefer Modder.
Gottseidank konnte ich das auf dem Campingplatz groesstenteils abspuelen. Der Typ meinte noch : Do it now. When it’s dry, you need dynamite.
Der Campingplatz selbst ist sehr schoen, hat WiFi an der Rezeption, Duschen ohne Muenzen und eine schoene Kueche.
