Ich hatte die Befuerchtung, dass sich das spanische Binnenland eher trocken und karg praesentieren wird. Vielleicht kommt das ja auch noch, wenn es vielleicht spaeter in die Extremadura geht, aber bisher sieht das alles sehr idyllisch aus.
Ich hatte mir einen Campingplatz an einem See herausgesucht. Der war ganz freundlich bewertet und machte auf den Bildern einen guten Eindruck. Nach dem eher ueberteuerten Camper am Rio Mundo, war ich bester Dinge, dort mal ein paar Tage laenger zu bleiben. Leider wird der Campingteil des Platzes nur in der Hauptsaison betrieben, sprich derzeit nur noch Miethaeuser. Ich haette mich netterweise trotzdem dorthin stellen koennen, aber halt auch nur hinstellen, kein Shop, kein Restaurant und es gibt entlang der Strasse 50 km in beide Richtungen keinen Supermercado. Fuer eine Nacht waere das noch gegangen, aber … ne, da bin ich dann lieber weiter gefahren.
Statt dessen bin ich an einem Mirador gelandet, einem Aussichtspunkt an diesem See. Der kleine Platz war mit Baeumen bestanden, ideal fuer die Haengematte. Nachdem ich dann noch ein paar engagierte Tierbeobachter ausgesessen hatte, hab ich dort dann auch die Nacht verbracht.
Von Ruhe kann allerdings keine Rede sein. Einmal hat es so dicht geroehrt, dass ich ins Dickicht geblitzt hab, um … was auch immer … zu vertreiben.
