Haselknick mit neuem Gear

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Ah, endlich mal wieder auf nem Campingplatz uebernachten. Das ist schon ein Unterschied zum Bookdocking irgendwo im Wald. Man kann sich mal ungestoert ausbreiten und muss nicht schauen, dass man unter dem Radar von Wanderern oder gar Foerstern bleibt.

Allerdings ist auch der Initialaufwand echt nicht zu unterschaetzen. Wenn man das erste Mal wieder mit voller Takelage unterwegs ist, puh, das dauert, bis man alles beisammen hat. …. Wenn man denn auch alles dabei hat, aber dazu spaeter mehr.

Neu im Programm : Vorzelt.

Ok, das ist etwas zu weit „vor“, aber ansonsten waere mir die Butter vom Brot geschmolzen und so hatte ich noch etwas Schatten. 🙂

Es handelt sich dabei um ein Vaude Drive Van Zelt und ist eigentlich fuer die Heckklappe von VW Bussen gedacht. Das Teil war ein Schnapper fuer unter 390.- € und, Glueckesgeschick, es passt wie angegossen vor das Dachzelt. Ich hatte erst die Sorge, dass das Vorzelt flacher ist, als das Dachzelt und man quasi einen Geburtsvorgang einleiten muss, wenn man vom Dachzelt ins Vorzelt kriechen will, aber nein, tiptop, wie dafuer gemacht.

Damit hat man einen Raum, in dem man sich umziehen kann, ohne sittenwidrig aufzufallen. Und wenn es mal regnet, ist man besser geschuetzt, als in meinem kleinen Lumaland Pavillon. Es hat keinen Boden, zerstoert also auch nicht den Rasen, auf dem man steht. Und es ist sehr schnell aufgebaut. Schneller jedenfalls, als man ein Sonnensegel oder Tarp abgespannt hat.

Bei voller Sonneneinstrahlung hat der Lumaland Pavillon allerdings dennoch seine Existenzberechtigung. Dort kann man sehr flexibel die beiden Seitenwaende als Sonnenschutz nutzen und sitzt dennoch an der frischen Luft.

Des Weiteren neu im Programm : die Nasszelle.

Naja, zum Duschen ist es etwas klein, aber zur Not ginge auch das. Es passt immerhin eine kleine Toilette hinein, auch wenn hier noch etwas Potential ist. Eine Trockentrenntoilette waere besser, aber fuer den Anfang tut es auch erstmal eine Zwischenloesung.

Ebenfalls neu, aber noch nicht final durchdacht, ein Dirtbag. Eigentlich gehoert der auf den Reservereifen eines Jeep oder aehnlichem. Ich hatte die Hoffnung, dass ich ihn vorn am Anhaenger befestigen kann, quasi als Ersatz fuer eine Deichselbox, aber da muss ich nochmal schauen, wie ich das mache.

Was jetzt noch fehlt, ist vor allem eine vernuenftige Ordnung in den Kisten. Dazu gehoert, dass ich nicht immer daheim meine Kueche pluendern muss, sondern dass alles Notwendige bereits im Anhaenger ist und bleibt. Und dazu gehoert auch eine schlaue Ordnung in den Kisten. Da muss man jetzt mal fummeln, wie man das aufteilt. Eine fertige Kuechenbox kaufen waere auch durchaus eine Option, aber eigentlich hat man da ja seine eigene Vorstellung, was man wie und wo vorfinden will.

Ausserdem fehlt noch eine Moeglichkeit Lebensmittel zu kuehlen und diese Kuehlung auch vor Ort und ohne Landstrom aufrecht zu erhalten. Sprich Kompressorkuehlbox und mobile Stromversorgung mit Solarpanel. Das steht dann als naechstes an. Aua, das wird nicht billig.

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